// Da mir leider die Zeit und auch die Nerven fehlen, diesen Blog hier alleine Aufrecht zu erhalten, ist schon lange nichts mehr neues gepostet worden. Dafür lege ich euch heute die neueste Playlist über 8Tracks, “Siberian Huntsman” zu Füßen. Indie, gepaart mit feinstem Folk, Acoustic und Indietronic. Songs von Balthazar, Phantogram, Mumford & Sons und weiteren.
by Marc Zugschwerdt
Feist - Graveyard
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Tourmäßig steht leider nur Berlin auf der Liste für dieses Jahr. Was soll’s die Platte allein ist schon Geschenk genug.
by Marc Zugschwerdt
Brian Fallon -
Old White Lincoln
// Der “Gaslight Anthem” Frontman “Brian Fallon” zeigt mit dieser Acoustic-Version eine neue, eher unbekannte Seite von sich. Die Band selbst steht eher für straighten Punk und Indie, nicht gerade für gefühlvolle Acoustic-Sessions. Allerdings wünscht man sich nach diesem Live-Video geradezu eine reine Akustikplatte von den Jungs aus New Jersey. Innerhalb von 5 Jahren spielten sich “The Gaslight Anthem” in die erste Liga des Rock n’ Roll und landeten mit ihrem letztjährigen Album “American Slang” einen Volltreffer.
Ein Kompliment sollte man allerdings auch 3Sat entgegenbringen, die sich mit der Reihe “Auf den Dächern”, vom MTV-Viva-Einheitsbrei abheben, und Musik in ihrer reinsten Form präsentieren. Heutzutage kann dies kaum mehr als Selbstverständlichkeit betrachtet werden.
Auf den Dächern
by Marc Zugschwerdt
Tim Neuhaus -
As Life Found You
// Eine wunderschöne Idee für einen Videodreh. Einfach vom Prinzip, und doch die ideale Untermalung eines gefühlvollen Tracks. Es gibt einige etablierte Künstler, welche sich eine überdimensional große Scheibe davon abschneiden sollten. Weg vom überfrachteten Geldverschwendungs-Clip, und wieder hin zu Videos die mit ihrer Individualität überzeugen.
Tim Neuhaus ein Singer/Songwriter par excellence, der jahrelang um Anerkennung in der Öffentlichkeit kämpfte, und mit seinem neuen Album diese wohl auch endlich erlangt hat. Nur die wenigsten wissen, dass er bereits als Drummer von Clueso in Erscheinung getreten ist und als Appetizer das Vorprogramm von Pohlmanns letzter Tour bereicherte. Sein ersten Platten vertrieb er noch unter Eigenregie. “Um die ersten Veröffentlichungen habe ich mich komplett allein gekümmert und alles selbst verpackt”, so der 32 jährige Künstler in einem Interview. Diese Prozedur gehört allerdings der Vergangenheit an. Der lang ersehnte Plattenvertrag bei “Grand Hotel Van Cleef”, bei welchem auch Thees Uhlmann unter Vertrag steht, ist unter Dach und Fach. Respekt wenn man in diesem Business auch noch mit über 30 den großen Durchbruch schafft.
by Marc Zugschwerdt
Peter & the Magician - Twist
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by Marc Zugschwerdt

Ou Est Le Swimming Pool - Dance The Way I Feel
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by Marc Zugschwerdt
Baile Funk - Ein Portrait

Doch leider gibt es auch ernstzunehmende Konflikte, welche der Favela Funk in Brasilien hervorruft. Lyrics handeln fast ausschließlich von Gewalt, Sex und Drogen. Eben jene Aspekte, welche vorallem in den Favelas große Bedeutung zukommt.
Jeden Tag werden landesweit Funk-Partys abgehalten, die tragischerweise regelmäßig mit Todesfällen enden, aufgrund von Polizei-Razzien oder auch Drogengeschäften.
Zur Folge hatte dies in der Vergangenheit eine weitestgehende Ablehnung der Musikrichtung bei der Mittel- und Oberschicht Brasiliens. Mit der Zeit eroberte der Rio Funk allerdings auch die bessergestellten Viertel der südamerikanischen Ostküste.
Der Einfluss hierzulande wurde spätestens nach dem Release des Tracks “Kabinenparty” spürbar. Der Song von Texta-Mitglied “Skero” ist fast ein komplettes Abbild des Tracks “Popozuda Rock N’ Roll” von Edu K einem Baile-Funk Altmeister aus Porto Alegre.
Hier die beiden Songs in einer Gegenüberstellung:
Skero vs. Edu K
Dieser erlangte in Europa als quasi erster Rio Funk Künstler Aufmerksamkeit. Grund dafür war die Gründung des Labels “Man Recordings” von Daniel Haaksman und damit die Veröffentlichung von Edu K’s erster Platte ausserhalb Brasiliens. Haaksman selbst steht für die Veröffentlichung einiger Compliations in diesem Genre, wie etwa “Favela Booty Beats” und leistete somit ausserhalb Südamerikas Pionierarbeit. Ein weiterer wichtiger Standpfeiler des Baile Funk stellt der renommierte Produzent und Künstler “Diplo” dar, der zahlreiche Tracks aus der Szene remixte und in Zusammenarbeit mit Daniel Haaksman veröffentlichte.
Diejenigen die sich schon öfter den ein oder anderen Baile Funk Track zu Gemüte geführt haben wissen, dass es quasi unmöglich ist sich dem Rhythmus zu entziehen. Es gibt nur eine Formulierung dafür, und zwar “100% tanzbar”. Natürlich ist der Hintergrund der Musik deutlich durch die schwierigen sozialen Verhältnisse in den brasilianischen Elendsvierteln geprägt. Der Baile Funk besitzt dort eine weitaus größere Bedeutung. Eine Bedeutung, die er hierzulande nie erreichen wird. Dennoch erobert diese Musikrichtung langsam aber stetig Europa, und das mit Recht.
by Marc Zugschwerdt
Selah Sue - Selah Sue
// Fakt ist wenige Leute vermögen es Reggae, Hip-Hop, Acoustic und Soul so ineinander zu verweben wie die gebürtige Belgierin Sanne Putseys, auch bekannt als Selah Sue. Kaum verwunderlich also, dass die junge Dame bereits bei den Live-Gigs von Patrice ihr Können unter Beweis stellen durfte. Musikalisch färben viele seiner Merkmale auf Selah Sue ab, hatte doch eben jener auch seine Finger bei der Produktion im Spiel gehabt.
Der Opener “This World” dürfte schon als absolutes Highlight der Platte gelten. Smoother Reggae mit eingängigem Vibe und zwischendurch soulige Einlagen der 21-Jährigen. Gefolgt von “Peace of Mind”, der eher zu den schwächeren Songs der Platte zählen dürfte, aber dennoch gekonnt Hip-Hop und Reggae ineinander fließen lässt, als würde es nichts einfacheres geben. Beeindruckend auf ihre Weise, sind die ruhigen Stücke des Debutalbums nur mit Gitarre und einer wunderschönen Stimme vorgetragen wie etwa bei “Explanations” oder “Mommy”. Abgerundet wird das Album mit dem eingängigen Dub Song “Just Because I Do”, der diese Sommerplatte als Kunstwerk veredelt, das vielseitiger nicht sein könnte.
Bezeichnend für die Platte ist die immerwährende Präsenz der soulig-kratzigen Stimme von Selah Sue, gepaart mit dem typischen “Reggae-Akzent”, welcher immer über den durchgängigen Genre-Wechseln auf der Platte steht. Ein Glücksfall dass Selah Sue sich nicht schon mit jungen 16 Jahren an die Plattenindustrie verkauft hat, sondern sich ihr gesamtes Können für dieses wunderbare Album aufgespart hat.
Fazit:
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Eine bezaubernde und kraftvolle Stimme, viel Herz und ein Händchen für ausgezeichnete Genrewechsel, mehr braucht dazu nicht gesagt werden. Die Platte verbreitet gute Laune und lässt den Hörer so schnell nicht mehr los. Für mich persönlich das bis jetzt stärkste Stück Musik des Jahres.
by Marc Zugschwerdt
Edward Sharpe - Home
// 5 Wochen Musik-Abstinenz… Eine der wenigen Gründe wieder nach Hause zu kommen. Legendärer Song. “Home”.
by Marc Zugschwerdt
The Rapture - How Deep Is Your Love?
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by Marc Zugschwerdt
Juliana Richer Daily - Bright Eyes Cover
// Wer kennt sie nicht, die zahllosen Coverversionen, welche auf Youtube und Co. zu finden sind. Meistens ärgert man sich über miese Soundqualität oder welches Schindluder hier und da mit seinen Lieblingsstücken getrieben wurde.Aber wie es der Zufall will, stolpert man auch ab und zu über einige sehr talentierte Künstler. Eine davon ist, Julian Richer Daily. Perfekte Aufnahmen, mit wunderschöner Stimme neu interpretiert.
Die 22 jährige New Yorkerin hat sich schlussendlich mit ihrem Bright Eyes Cover in mein Herz gespielt. So ein Talent bleiben selten unentdeckt und die ersten Schritte sind getan. Bereits zwei EPs stehen zum Download auf iTunes bereit und in Youtube folgen in regelmäßigen Abständen weitere eindrucksvolle Songs. Vielleicht folgt in naher Zukunft hier sogar der große Durchbruch…
Ich kann es nur weiterempfehlen.
Juliana Richer Daily - iTunes
Juliana Richer Daily - Youtube
by Marc Zugschwerdt
Southside Festival 2011
// Nach ein paar Tagen Abstand, nun eine kleine Fotoauswahl vom Southside Festival 2011. Nach diesem Jahr, wurde wieder einmal deutlich… Traue nie der Wettervorhersage.Regen, Regen, Matsch, Regen, noch mehr Matsch und Sturmböen.
Der Stimmung tat dies allerdings keinen Abbruch. Auch wenn so manche Erkältung leicht motivationshemmende Auswirkungen hinterliess. Vorallem für Indie-Fans, war das diesjährige Festival das Paradies schlechthin. Arcade Fire, The Hives, Arctic Monkeys oder Kasabian um nur einige der vertretenen Szenegrößen zu nennen.
Einen schalen Beigeschmack hinterließ leider wie so oft die Zeltbühne. Zu gewaltiger Andrang, für eine zu kleine Location. Sehr verwunderlich wieso Publikumslieblinge wie die Eels oder The Kills in das kleine Zelt abgeschoben wurden. Kleiner Vorschlag für das nächste Jahr… Dritte Open-Air Stage.
Die diesjährigen Highlights nach eigenem Empfinden… The Hives, Klaxons, Arcade Fire und Kasabian.
Betet zum Regengott, dass er das nächste mal Gnade walten lässt… Die Hoffnung stirbt zuletzt. Fürs nächste Jahr stehen schon zwei Bands in den Startlöchern… Die Ärzte sowie Blink-182.
by Marc Zugschwerdt
